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Padua

DIE KRISTALLSPHÄRE VON GIOTTO

geschrieben von Agnes Loerincz

Ostuni città bianca

Die Kapelle Scrovegni sollte für die gleichnamige Bankiersfamilie die „Eintrittskarte“ ins Paradies bedeuten. Und für Giotto ist es vielleicht auch geworden... Die Wirkung beim hereintreten ist unbeschreiblich. Als erstes dominiert der Ultramarin und man schaut automatisch hinauf: die Gewölben sind ein blauer Himmel mit den Sternen, und die selbe blaue Farbe dient als Hintergrund für alle die Fresken. Wie „eine riesige Kristallsphäre, die alles einwickelt“, sagte ein Kunsthistoriker. Und man hat wirklich diesen Eindruck.

Ich bin schon in Assisi von den Fresken von Giotto mit dem offenen Mund geblieben, wegen seiner Farben, wegen den Gesichtsausdrücken von seiner Figuren: sie gewinnen Körperlichkeit und ihre Gefühle, ihre Menschlichkeit kommt durch den Pinsel von Giotto zum Ausdruck. Das menschliche Leiden, die Zerbrechlichkeit wird bewusst und spricht zu mir von den Wänden. Die ganze Kapelle ist ein „stairway to Heaven“, in dem Sinne, dass jedes einzelne Gemälde einen Schritt zu dem „Jüngsten Gericht“ und dem „Paradies“ näher bringt, sei es im Apsis oder wortwörtlich.

Ich bleibe lange und beobachte jeden Gesichtszug und Falten von den Gewändern, die genau zeigen, wie die Mode der Epoche von Giotto war. Auch alle die Gebäuden, die Landschaften sind die, was Giotto kannte. Und dass die Kapelle der Madonna der Nächstenliebe gewidmet ist, ist auch unter den Gemälden zu sehen, der Vater der Auftraggeber Scrovegni ist in einem lila Mantel dargestellt, und reicht der Maria ein „Modell“ der Kapelle.

Und die Freske unter dieser ist die Verkündigung, wo eben auf diesen Tag die Sonne auf die Madonna scheint, und dann langsam hinaufsteigt und die Kapelle beleuchtet. Könnt ihr vorstellen, was für eine Wirkung es am 25. März 1305, während der Einweihungsmesse haben konnte..?

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